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BNN: Konzert 'Pierrot Lunaire', 02.04.2015, E-Werk Baden-Baden

Expressivität und Klangsinnigkeit

Osterfestspiele Baden-Baden (2): Arnold Schönbergs "Pierrot lunaire" im Historischen E-Werk

Badische Neueste Nachrichten, 04.04.2015, Autor: Claus Walters

Konzertkritik zur Aufführung am 2. April 2015 bei den Osterfestspielen in Baden Baden

"Bei den Baden-Badener Osterfestspielen erklang das 1912 uraufgeführte Werk (...) mit der Sopranistin Laura Atkin unter der Leitung des jungen Dirigenten Raphael Haeger bei einem Meisterkonzert der Berliner Philharmoniker. (...) Im E-Werk interpretierte die amerikanische Sopranistin Laura Atkin den ganzen Kosmos der Gedichte mit ihren Stimmungen, hintergründigem Witz und Schrecken. (...) Die Farbigkeit der Musik stellten auch Haeger und die Mitglieder der Berliner Philharmoniker ebenso wie ihre Vielfalt und den Einfallsreichtum heraus. Ohne die analytische Klarheit und Transparenz zu vernachlässigen, kamen sie dem Wunsch Schönbergs, 'Pierrot lunaire' als Ausdrucksmusik zu begreifen, in faszinierender Weise nach."

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BNN: Stummfilmaufführung „Der Rosenkavalier“, 31.03.2015, Festspielhaus Baden-Baden

Ein herrlich amüsantes Vergnügen

Salonorchester der Berliner Philharmoniker mit Musik zum Film "Der Rosenkavalier"

Badische Neueste Nachrichten, 02.04.2015, Autor: Markus Mertens

Kritik zur Stummfilmaufführung „Der Rosenkavalier“ mit der Begleitmusik von Richard Strauss (Fassung für 13 Spieler) mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker bei den Osterfestspielen in Baden Baden am 31. März 2015

"... was der geistreiche Dirigent Raphael Haeger mit dem Salonorchester der Berliner Philharmoniker eigens für die Osterfestspiele möglich gemacht hat, setzt Maßstäbe: (...) ... an diesem Abend herrscht astreine Synchronität. Wüsste man nicht genau, dass die Philharmoniker diese komplexe Vertonung in ihrer langen Geschichte nicht ein einzige Mal aufgeführt haben, (...) - man könnte meinen, sie spielten das täglich. (...) So frech wie die Geigen zirpen, (...) so preußisch-ernst grollen Trompete und Schlagzeug. (...) Großartig, wie Raphael Haeger stets den rechten Weg zwischen kammermusikalischer Privatheit zu Liebesgeständnissen und sinfonisch-opulenter Breite ins Kriegsgetümmel findet. Vom ausgelassenen Ton eines Gartenfests mit Maske bis hin zu der melancholischen Stimmung, als die Bande zwischen Octavian und der Marschallin zerreißen, geht der musikalische Faden nie verloren. (...) [Der] Film [gerät] nicht zum Beiwerk, sondern [wird] zusammen mit der Musik zu einem kongenialen Ganzen (...), als hätte der Film nie auf seinen Ton verzichten müssen. (...) Ohne Umschweife darf man sagen: Das ist großes Kino."

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Badisches Tageblatt: Stummfilmaufführung „Der Rosenkavalier“, 31.03.2015, Festspielhaus Baden-Baden

Mit Witz, Herz und Verstand

Feingliedrige Klänge atmen die Magie der Liebe: Stummfilm über Strauss Oper

Badisches Tageblatt, Nr. 77, 02.04.2015, Autorin: Isabel Herzfeld

Kritik zur Stummfilmaufführung „Der Rosenkavalier“ mit der Begleitmusik von Richard Strauss (Fassung für 13 Spieler) mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker bei den Osterfestspielen in Baden Baden am 31. März 2015

"... tänzerisch leichtfüßig spielen die Mitglieder der Berliner Philharmoniker unter der schwungvollen Leitung von Raphael Haeger die 'abgespeckte' Filmmusik-Fassung für Salonorchester. Sie schimmert und schillert, wie es dem großen, allzu 'handfest' aufspielendem Orchester unter Simon Rattle nicht möglich war. (...) Immer wieder gibt Dominik Wollenwebers Oboe Kantabilität und genaue Strukturierung vor, finden die Musiker ebenso in der atemberaubend punktgenauen Abstimmung mit dem Filmbild wie im flexiblen Timing von Walzern und Märschen immer enger zueinander. Der Pegel des Vergnügens steigt und steigt, bis zu den 'eulenspiegelhaften' Schlussklängen. Dieser 'Rosenkavalierfilm' ist nicht nur Ergänzung, sondern inspirierendes Korrektiv zu Brigitte Fassbaenders Neuinszenierung bei den Osterfestspielen."

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Leipziger Volkszeitung: Konzert vom 02.05.2014 in der Peterskirche

Bewegende Uni-Kooperation mit Brahms

Leipziger Volkszeitung, 05.05.2014, S. 10 / Kultur, Autorin: Tatjana Böhme-Mehner

Konzertkritik zum Konzert des Leipziger Universitätsorchesters in Kooperation mit dem Nijmeegs Studenten Koor Alphons Diepenbrock in der Peterskirche, Leipzig. Gespielt wurde Johannes Brahms' "Ein deutsches Requiem".

Die Autorin Tatjane Böhme-Meier lobt in dem Artikel Raphael Haegers "schlüssige Deutung" des Werkes, die "die beiden Klangkörper im besten Sinne" fordere, wobei die "so frische wie flotte Interpretation im Einklang mit dem Kirchenraum" stünde. Mit "klarem Konzept", so ihr Urteil, lote Haeger "die Strukturen des Werkes" aus und verweigere dabei "weder Opulenz noch Zartheit".

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Opern- & Konzertkritik Berlin: Waldbühnenkonzert 23.06.2013

Kritik Berliner Philharmoniker Waldbühnenkonzert 2013: Tetzlaff Mendelssohn, 9. Sinfonie

Opern- & Konzertkritik Berlin, Autor: Anton Schlatz

"Nach Beethoven fragt Rattle: 'Fehlt nochwas?' Ja, Herr Rattle: Was noch fehlt. Heißt es 'Berliner Luft'. Rattle spielt die Große Trommel. Raphael Haeger dirigiert."

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Leipzig Almanach: Konzert vom 26.01.2013

Hier spielt das demokratische Musikensemble

Leipzig Almanach, 27.01.2013, Autor: Steffen Kühn

Konzertkritik zum Konzert des Leipziger Universitätsorchesters vom 26.Januar 2013 im Leipziger Gewandhaus. Gespielt wurde Friedrich Kuhlau's "Ouvertüre zum Singspiel Der Elfenhügel op. 100", Philip Glass' "Konzert für Violine und Orchester",Jean Sibelius' "1. Sinfonie e-Moll op. 39".

Der Autor Steffen Kühn lobt in dem Artikel Raphael Haegers souveräne Art und sein "sicheres Gespür" im Umgang mit den jungen Musikern des Leipziger Universitätsorchesters. So führe Haegers Entscheidung "für eine langsame und eher leise Version" von Kuhlaus' 'Elverhøj op.100 Ouvertüre' dazu, dass sich "die typische Spannung des Stückes (...) sanft knisternd entwickeln könne". In Philip Glass' 'Konzert für Violine und Orchester Nr.1' schöbe sich demgegenüber im zweiten Satz über die "frische, leichte Musik subtil etwas Melancholie", bevor sich im dritten Satz dann "im Kontrast" von kleiner Trommel "mit dunklem Blech (...) ein verwirrendes Flirren" entfalte. Kühne schreibt begeistert, dass durch die stetige Steigerung von "Farben, Intensität und Tempo" am Ende des Stückes eine "ganz große Spannung" herrsche, so dass man selbst, "in eine Art Trance" versetzt, hoffe, "dass das nicht zu Ende geht". Die das Konzert abschließende '1. Sinfonie e-Moll op. 39' von Jean Sibelius dirigiere Haeger dann wieder mit "Zurückhaltung in Intensität und Tempo", so dass sich die jungen Musiker "ein sehr gutes Klangerlebnis (...) erspielen" können. Kühn schließt mit der Feststellung: "Der Saal jubelt, die fast einjährige Probenarbeit hat sich sicht- und hörbar gelohnt."

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Leipziger Volkszeitung: Konzert vom 1.07.2012

Sommerliches Konzert mit jungen Musikern

Leipziger Volkszeitung 03.07.2012, Seite 10, Autorin: Tatjana Böhme-Mehner

Raphael Haeger und das LUOTatjana Böhme-Mehner betont in dem Artikel, dass Raphael Haeger mit seiner "klaren" und "plastischen" Zeichengebung "der ideale Partner für ein Orchester diesen Niveaus und Anspruchs" sei. "Kraftvoll und deftig" in der  Arlesienne-Suite scheue er nicht  Bizets "Gegensatz zwischen Süße und Herbheit". Auch in Gershwins „Rhapsody in Blue“ habe er noch "die eine oder andere Überraschung parat". Obgleich die Musiker mit Brahms’ zweiter Sinfonie "an die Grenzen des für Amateure Machbaren" gingen, forme Haeger "beeindruckend und schlüssig ein bemerkenswertes Klanggefüge". Sie resümiert: "Insgesamt darf man sich freuen über ein solches Klangbild angesichts der immer noch jungen Geschichte des Klangkörpers."

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CrossOver: Konzert vom 28.01.2012

Leipziger Universitätsorchester 28.01.2012 - Leipzig, Gewandhaus

CrossOver, 28.01.2012, Autor: Roland Ludwig

Der junge Dirigent Raphael Haeger legt "eine beeindruckende Ruhe ins Intro und modelliert die Tiefstreicher förmlich heraus". Zum "ersten und nicht letzten Mal an diesem Abend [stellt sich] eine cineastische Wirkung" ein.

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